Vor einiger Zeit habe ich an einer Tour durch die Münchner Kanalisation teilgenommen. Durchgeführt werden diese Touren durch die Münchner Stadtentwässerung.
Geführt wurden wir durch einen gestandenen „Kanaler“ , der uns auch einiges über die Entstehung der Kanalisation erzählte. Immer wieder fiel dabei der Name Max von Pettenkofer, der damals dafür gesorgt hat, dass München eine zukunftweisende Kanalisation bekommen hat. Interessant war auch zu erfahren, dass nach dem zweiten Weltkrieg München wieder entlang der Kanalisation aufgebaut wurde. Diese war nicht zerstört worden und man sparte sich damit die Kosten für den Bau neuer Kanäle.
Die folgenden Bilder geben einen Überblick von dem was einen bei der Tour so erwartet. Begonnen wurde mit einem Kanalabschnitt, in dem es recht beengt zuging, man nahe am Geschehen war und man auch noch die Gerüche wahrnehmen konnte. Der zweite Abschnitt war wesentlich komfortabler und nahezu frei von Gerüchen. Anschließend besichtigten wir noch ein Regenrückhaltebecken, das dazu dient, bei starkem Regen das Regenwasser aufzufangen und es später dosiert den Klärwerken zuzuführen. Kurios war auch die Schachtel mit den Gegenständen, welche alle in der Kanalisation gefunden wurden.
Wer mehr zum Thema Münchner Kanalisation wissen möchte, dem kann ich nur die gut gemachte Broschüre, herausgegeben von der Münchner Stadtentwässerung, empfehlen..
